Was ist Körperpsychotherapie?

Körperpsychotherapie ist eine tiefenpsychologisch fundierte Therapieform, die den Körper mit in den therapeutischen Prozeß einbezieht.

Der Körper ist der lebendige Ausdruck dessen was wir fühlen und was wir sind. Indem ich meinen Körper bewußt wahrnehme, bekomme ich einen Zugang zu meinen Gefühlen und meinem Sein.

Eine achtsame und liebevolle Beziehung zum Körper ermöglicht einen tiefen und lebendigen Kontakt zu uns selbst und zu anderen.

Die Einbeziehung des Körpers in die Therapie fördert eine ganzheitliche Sicht des Menschen, in der es eine Balance zwischen Körper, Geist und Seele gibt.

Mögliche Methoden
  • Körperwahrnehmung – in welchen Körperregionen empfinde ich aktuelle Probleme, Themen und Prozesse, die mich gerade jetzt beschäftigen – wie nehme ich sie wahr

  • Körperausdruck – eine Einladung sein Befinden körperlich auszudrücken – und  Gefühle auszudrücken für die es noch keine Worte gibt, oder um symbolisch eine Beziehungskonstellation erlebbar zu machen

  • Körperarbeit u. Massage- Berührung findet immer mit dem Einverständnis des Klienten statt

  • Containment – ist das Erlernen der Fähigkeit, eine Emotion umfassend zu erleben und zu halten, ohne von diesem Erleben selbst kontrolliert zu werden oder unmittelbar in Handeln zu verfallen

  • Grounding – erlernen von Erdungsübungen, die einen guten Kontakt zum Boden und zur eigenen Realität herstellen

  • Entspannungstechniken

 

​Körperpsychotherapie fördert
  • die Selbstregulation des Körpers

  • die Körperwahrnehmung

  • die Integration von Denken und Fühlen

  • das innere Gleichgewicht

  • das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung

  • die Auflösung von einschränkenden Atemblockaden

  • die Stabilisierung nach traumatischen Erfahrungen

  • eine Balance zwischen Sympathikus und Parasymphatikus

  • das erkennen von Erlebens- und Verhaltensmustern

  • die körperliche und emotionale Ausdrucksfähigkeit

  • eine annehmende und liebevolle Selbstbeziehung zum eigenen Körper und Körpererleben

  • das Erforschen von biografischen Hintergründen, spezifischen Stress- und Bindungsmustern

  • den Aufbau und die Verbesserung der Kontakt- und Bindungsfähigkeit